Online-Marketing-Glossar

Agentur-Sprech nervt. Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe so, dass man sie ohne Marketing-Studium versteht.

A

A/B-Test

Zwei Varianten (z. B. zwei Überschriften) laufen parallel — die Daten entscheiden, welche besser funktioniert. Grundlage jeder seriösen Conversion-Optimierung.

Ad Rank

Googles interne Bewertung, die bestimmt, ob und wo deine Anzeige erscheint. Setzt sich aus Gebot, Anzeigenqualität und erwarteter Klickrate zusammen.

Anzeigenerweiterungen (Assets)

Zusatzzeilen unter einer Suchanzeige: Standort, Telefonnummer, einzelne Leistungen, Preise. Kosten nichts extra, vergrößern die Anzeige und heben die Klickrate — die am häufigsten liegengelassene Verbesserung im Konto.

B

Bounce Rate (Absprungrate)

Anteil der Besucher, die eine Seite ansehen und ohne weitere Interaktion wieder gehen. Hohe Werte deuten oft auf unpassenden Traffic oder eine schwache Seite hin.

Break-even-ROAS

Der ROAS, ab dem eine Kampagne die Werbekosten deckt: 100 ÷ Marge in Prozent. Bei 25 % Marge liegt er bei 4. Alles darunter ist Verlust — auch wenn der Umsatz gut aussieht.

C

Conversion

Die gewünschte Handlung eines Besuchers: Kauf, Anfrage, Anruf, Newsletter-Anmeldung. Was als Conversion zählt, definierst du — und genau darauf wird optimiert.

Conversion-Rate

Anteil der Besucher, die zur Conversion werden. 100 Besucher, 3 Anfragen = 3 %. Der wichtigste Hebel, um aus gleichem Traffic mehr Umsatz zu machen.

Conversion-Tracking

Die Messung, die Google sagt, welcher Klick zu einer Anfrage wurde. Ohne sie optimiert das System auf Traffic statt auf Kunden — und der Bericht darüber sieht trotzdem gut aus.

Core Web Vitals

Googles Messwerte für Nutzererlebnis: Ladezeit, Interaktivität, visuelle Stabilität. Fließen ins Ranking ein — und entscheiden, ob Besucher bleiben.

CPC (Cost per Click)

Was ein einzelner Klick auf deine Anzeige kostet. Interessanter als der CPC ist aber fast immer der CPL — billige Klicks, die nie anfragen, sind teuer.

CPL (Cost per Lead)

Was dich eine Anfrage kostet: Werbeausgaben ÷ Anzahl der Leads. Die Kennzahl, an der sich Lead-Kampagnen messen lassen müssen.

CTR (Click-Through-Rate)

Wie oft deine Anzeige oder dein Suchergebnis geklickt wird, gemessen an den Einblendungen. Signal dafür, wie relevant deine Botschaft für die Zielgruppe ist.

D

Demand Gen

Kampagnentyp für YouTube, Discover und Gmail. Erzeugt Nachfrage, statt bestehende abzuholen — sinnvoll erst, wenn die Suchnachfrage in deinem Markt ausgeschöpft ist.

F

Funnel

Der Weg vom ersten Kontakt bis zum Kauf, gedacht als Trichter: oben viele Interessenten, unten wenige Käufer. Gutes Marketing verliert an jeder Stufe möglichst wenige.

I

Impressionen

Wie oft deine Anzeige oder Seite eingeblendet wurde. Reichweiten-Kennzahl — sagt allein noch nichts über Erfolg aus.

K

Keyword

Der Suchbegriff, den jemand bei Google eingibt. Die Kunst: die Begriffe finden, hinter denen echte Kaufabsicht steckt — nicht nur viel Suchvolumen.

Keyword-Optionen (Match Types)

Legt fest, wie genau eine Suche zu deinem Keyword passen muss: exakt, passend oder weitgehend passend. Weitgehend passend ohne gepflegte Suchbegriffsliste ist der schnellste Weg, Budget an fremde Suchen zu verlieren.

KPI (Key Performance Indicator)

Die Kennzahl, an der du Erfolg misst. Gute KPIs hängen am Geschäftsziel (Anfragen, Umsatz), schlechte an Eitelkeiten (Follower, Impressionen).

L

Landingpage

Eine Seite mit genau einem Ziel: die eine Frage des Besuchers beantworten und die eine Handlung anbieten. Anzeigen auf die Startseite zu schicken, ist fast immer Budgetverschwendung.

Lead

Ein Interessent, der sich meldet oder seine Kontaktdaten hinterlässt — der Rohstoff jedes Dienstleistungsgeschäfts.

Local SEO

Sichtbarkeit bei lokalen Suchen („Friseur in der Nähe"). Dreh- und Angelpunkt ist das Google Business Profil, gestützt von Bewertungen und lokal verankerter Website.

O

Organischer Traffic

Besucher, die über unbezahlte Suchergebnisse kommen. Aufbau dauert, aber: Diese Besucher kosten pro Klick nichts — SEO wird mit der Zeit immer günstiger.

P

Performance Max

Googles automatisiertes Kampagnenformat über alle Kanäle (Suche, Shopping, YouTube, Display). Stark mit sauberen Daten — riskant ohne Kontrolle und gutes Tracking.

Q

Qualitätsfaktor

Googles Note von 1 bis 10 für die Passung aus Keyword, Anzeige und Zielseite. Ein hoher Wert senkt den Klickpreis bei gleicher Position — deshalb kann ein sauber gebautes Konto günstiger werben als ein größeres Budget.

R

Retargeting

Werbung, die gezielt Menschen erreicht, die deine Website schon besucht haben. Meist der günstigste Weg zu Conversions — weil das Interesse schon da war.

ROAS (Return on Ad Spend)

Umsatz ÷ Werbeausgaben. ROAS 4 heißt: jeder Werbe-Euro bringt 4 € Umsatz. Rechne selbst mit unserem ROAS-Rechner.

S

SEA (Search Engine Advertising)

Bezahlte Suchmaschinenwerbung, vor allem Google Ads. Sofort sichtbar, präzise steuerbar, kostet pro Klick.

SEO (Search Engine Optimization)

Alles, was deine unbezahlte Sichtbarkeit bei Google verbessert: Technik, Inhalte, Autorität. Langsamer als SEA, dafür nachhaltig.

SERP

Search Engine Result Page — die Google-Ergebnisseite. Heute ein Mix aus Anzeigen, KI-Antworten, Karten und klassischen Ergebnissen.

Shopping-Anzeigen

Produktbild, Preis und Shopname direkt in den Suchergebnissen, gespeist aus dem Produktdatenfeed statt aus Anzeigentexten. Für Onlineshops der wichtigste Kampagnentyp — und die Feed-Qualität entscheidet mehr als das Budget.

Smart Bidding

Automatische Gebote, die Google pro Auktion aus Conversion-Daten berechnet. Nur so gut wie die Daten darunter: mit falschem Conversion-Tracking optimiert die Automatik zuverlässig auf das Falsche.

Suchkampagne

Textanzeigen über den Suchergebnissen, ausgelöst durch das, was jemand gerade eintippt. Der direkteste Kampagnentyp, weil die Nachfrage schon da ist — für Dienstleister fast immer der erste Kanal.

U

UTM-Parameter

Anhängsel an Links, mit denen Analytics erkennt, woher ein Besucher kam. Pflicht für jede Kampagne. Baue sie mit unserem UTM-Builder.

Z

Zielgruppe

Die Menschen, die du erreichen willst — je konkreter definiert, desto günstiger jede Kampagne. „Alle" ist keine Zielgruppe.

Bereit für messbares Wachstum?

Dein persönlicher Ansprechpartner bei We Got It

Mach den ersten Schritt zu digitalem Wachstum: Fordere unsere kostenlose Analyse an und sieh, wie wir dein Ziel gemeinsam erreichen. Unverbindlich und transparent.

Noch am Recherchieren? Hol dir die kostenlose Marketing-Audit-Checkliste — ohne E-Mail, ohne Haken.