5 Wege, wie Unternehmen Google-Ads-Budget verbrennen

Wenn wir ein Google-Ads-Konto zum ersten Mal auditieren, finden wir fast immer dieselben Muster. Hier sind die fünf teuersten — inklusive Selbsttest.

1. Kein (oder falsches) Conversion-Tracking

Der Klassiker: Kampagnen laufen seit Monaten, aber gemessen wird nur „Klicks" oder gar nichts. Ohne Conversion-Daten optimiert Google auf Traffic statt auf Anfragen — und du bezahlst für Besucher, die nie Kunden werden.

Selbsttest: Öffne dein Konto und prüfe unter Ziele → Conversions, ob dort echte Aktionen (Anruf, Formular, Kauf) erfasst werden — und ob die Zahlen plausibel sind.

2. Suchbegriffe ohne Kontrolle

Breite Keywords ohne Pflege der Suchbegriffsliste führen dazu, dass deine Anzeige bei völlig unpassenden Suchen erscheint. Der Handwerker zahlt für „Ausbildung Elektriker", der Shop für „gratis" und „gebraucht".

Selbsttest: Sieh dir den Bericht Suchbegriffe an. Wie viele der letzten 50 Begriffe würdest du als Kunde ernst nehmen?

3. Alle Klicks auf die Startseite

Wer nach einer konkreten Leistung sucht, will die passende Seite — nicht deine Startseite mit sieben Themen. Jeder zusätzliche Klick kostet Conversions.

Selbsttest: Klicke deine eigene Anzeige durch (Vorschau-Tool, nicht live!). Beantwortet die Zielseite exakt die Suchanfrage?

4. Smart-Kampagnen auf Autopilot

Die von Google beworbenen Automatik-Formate sind bequem — aber ohne saubere Datenbasis und Kontrolle optimieren sie gern auf billige, wertlose Interaktionen.

Selbsttest: Weißt du, in welchen Netzwerken deine Anzeigen laufen und wie viel Budget ins Display-Netzwerk fließt? Wenn nicht: nachschauen.

5. Kein Ausschluss von Bestandskunden und Jobsuchern

Marken-Suchen von Bestandskunden und Bewerber-Traffic verwässern die Statistik und kosten Geld, ohne Neugeschäft zu bringen.

Selbsttest: Prüfe, ob es Listen für auszuschließende Zielgruppen und negative Keywords wie „Jobs" oder „Karriere" gibt.

Fazit

Keiner dieser Fehler ist exotisch — zusammen kosten sie oft 30 bis 50 Prozent des Budgets. Wenn du bei zwei oder mehr Punkten unsicher warst: Unsere kostenlose Analyse deckt genau das auf.

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